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Was der Energy Manager im Alltag verändert.

Zwei Szenarien aus dem Alltag mit Zahlen und acht Praxisbeispiele – jeweils im Vergleich: ohne Steuerung, mit dem Energy Manager, Ergebnis.

Alltagsszenario 1

Die Wärmepumpe, die ständig an- und ausgeht

Eine Wärmepumpe, die nicht ideal auf das Haus abgestimmt ist, taktet: Sie startet, läuft kurz, schaltet ab – viele Male am Tag, auch nachts. Jeder Start kostet Energie und Lebensdauer. Der Energy Manager führt die Wärmepumpe in wenigen, längeren Laufzeiten und legt diese in die Erzeugungsstunden.

Ohne Energy Manager

Ohne Energy Manager: Die Wärmepumpe springt alle zwei Stunden an – rund um die Uhr, meist außerhalb der Solarproduktion.
Werte als Tabelle
StundeVerbrauch (kW)PV (kW)
00:00–01:00 0,30
01:00–02:00 0,30
02:00–03:00 30
03:00–04:00 0,30
04:00–05:00 30
05:00–06:00 0,30
06:00–07:00 30
07:00–08:00 0,31
08:00–09:00 33
09:00–10:00 0,35
10:00–11:00 0,36,3
11:00–12:00 37,2
12:00–13:00 0,37,5
13:00–14:00 0,37,2
14:00–15:00 36,3
15:00–16:00 0,35
16:00–17:00 0,33
17:00–18:00 31
18:00–19:00 0,30
19:00–20:00 50
20:00–21:00 0,30
21:00–22:00 30
22:00–23:00 0,30
23:00–24:00 30

Mit Energy Manager

Mit Energy Manager: Wenige lange Laufzeiten unter der Erzeugungslinie – nachts bleibt es ruhig.
Werte als Tabelle
StundeVerbrauch (kW)PV (kW)
00:00–01:00 0,30
01:00–02:00 0,30
02:00–03:00 0,30
03:00–04:00 0,30
04:00–05:00 0,30
05:00–06:00 1,50
06:00–07:00 1,50
07:00–08:00 11
08:00–09:00 33
09:00–10:00 45
10:00–11:00 0,36,3
11:00–12:00 0,37,2
12:00–13:00 57,5
13:00–14:00 2,57,2
14:00–15:00 0,36,3
15:00–16:00 45
16:00–17:00 33
17:00–18:00 11
18:00–19:00 10
19:00–20:00 10
20:00–21:00 10
21:00–22:00 0,30
22:00–23:00 0,30
23:00–24:00 0,30

Bilanz des Tages im Rechenmodell

Solarstrom direkt genutzt
ohne 12,1 mit 24,4 kWh +102 %
Strom aus dem Netz
ohne 24,1 mit 8,4 kWh −65 %
Verbrauch Wärmepumpe und Grundlast
ohne 36,2 mit 32,8 kWh −9 %

Schematische Darstellung: Stundenwerte aus unserem Rechenmodell, kein Kundenfall. Im Modell sinkt der Verbrauch der Wärmepumpe leicht, weil längere Laufzeiten weniger Starts brauchen.

Alltagsszenario 2

Die Wallbox, die immer sofort mit voller Leistung lädt

Ohne Steuerung lädt das Auto, sobald es angesteckt wird – abends nach der Heimkehr, mit voller Leistung, genau in den teuersten Stunden des Tages. Der Energy Manager lädt, wenn Strom günstig ist: aus PV-Überschuss, wenn das Auto tagsüber zu Hause steht – sonst in den günstigsten Stunden des dynamischen Tarifs. Der Tarifverlauf ist unter jedem Diagramm eingeblendet.

Ohne Energy Manager

Ohne Energy Manager: 22 kWh zwischen 18–20 Uhr – zur Abendspitze des Tarifs, ohne Solarstrom.
Werte als Tabelle
StundeVerbrauch (kW)PV (kW) Preis (ct/kWh)
00:00–01:00 0,30 24
01:00–02:00 0,30 22
02:00–03:00 0,30 21
03:00–04:00 0,30 21
04:00–05:00 0,30 22
05:00–06:00 0,30 24
06:00–07:00 0,30 28
07:00–08:00 0,31 32
08:00–09:00 0,33 33
09:00–10:00 0,35 30
10:00–11:00 0,36,3 27
11:00–12:00 0,37,2 25
12:00–13:00 0,37,5 24
13:00–14:00 0,37,2 24
14:00–15:00 0,36,3 25
15:00–16:00 0,35 27
16:00–17:00 0,33 31
17:00–18:00 0,31 36
18:00–19:00 11,30 39
19:00–20:00 11,30 38
20:00–21:00 0,30 34
21:00–22:00 0,30 30
22:00–23:00 0,30 27
23:00–24:00 0,30 25

Mit Energy Manager – Auto tagsüber zu Hause

Mit Energy Manager, Auto tagsüber zu Hause: Die Ladung folgt dem PV-Überschuss – 22 kWh zwischen 10–14 Uhr, ohne Netzbezug.
Werte als Tabelle
StundeVerbrauch (kW)PV (kW) Preis (ct/kWh)
00:00–01:00 0,30 24
01:00–02:00 0,30 22
02:00–03:00 0,30 21
03:00–04:00 0,30 21
04:00–05:00 0,30 22
05:00–06:00 0,30 24
06:00–07:00 0,30 28
07:00–08:00 0,31 32
08:00–09:00 0,33 33
09:00–10:00 0,35 30
10:00–11:00 5,86,3 27
11:00–12:00 5,87,2 25
12:00–13:00 5,87,5 24
13:00–14:00 5,87,2 24
14:00–15:00 0,36,3 25
15:00–16:00 0,35 27
16:00–17:00 0,33 31
17:00–18:00 0,31 36
18:00–19:00 0,30 39
19:00–20:00 0,30 38
20:00–21:00 0,30 34
21:00–22:00 0,30 30
22:00–23:00 0,30 27
23:00–24:00 0,30 25

Mit Energy Manager – Auto nachts zu Hause

Mit Energy Manager, Auto nachts zu Hause: dieselben 22 kWh in den günstigsten Stunden des Tarifs zwischen 1–3 Uhr.
Werte als Tabelle
StundeVerbrauch (kW)PV (kW) Preis (ct/kWh)
00:00–01:00 0,30 24
01:00–02:00 11,30 22
02:00–03:00 11,30 21
03:00–04:00 0,30 21
04:00–05:00 0,30 22
05:00–06:00 0,30 24
06:00–07:00 0,30 28
07:00–08:00 0,31 32
08:00–09:00 0,33 33
09:00–10:00 0,35 30
10:00–11:00 0,36,3 27
11:00–12:00 0,37,2 25
12:00–13:00 0,37,5 24
13:00–14:00 0,37,2 24
14:00–15:00 0,36,3 25
15:00–16:00 0,35 27
16:00–17:00 0,33 31
17:00–18:00 0,31 36
18:00–19:00 0,30 39
19:00–20:00 0,30 38
20:00–21:00 0,30 34
21:00–22:00 0,30 30
22:00–23:00 0,30 27
23:00–24:00 0,30 25
Ladebilanz im Rechenmodell – 22 kWh je Ladung
Variante Ladefenster Aus eigener PV Aus dem Netz Strompreis je kWh* Gegenüber „ohne"
Ohne Energy Manager 18–20 Uhr 0 kWh 22 kWh 38,5 ct –
Mit Energy Manager – Auto tagsüber zu Hause 10–14 Uhr 22 kWh 0 kWh eigener Solarstrom kein Netzstrom
Mit Energy Manager – Auto nachts zu Hause 1–3 Uhr 0 kWh 22 kWh 21,5 ct -44 % je kWh

* Mittlerer Preis der Ladestunden im schematischen Tarifverlauf (Nacht günstig, Mittag durch Solarstrom günstig, Abendspitze teuer). Rechenmodell, kein realer Tag und kein Kundenfall; Ihr Tarif kann abweichen.

Acht Praxisbeispiele

Ohne Energy Manager → mit Energy Manager → Ergebnis

Typische Situationen aus Wohnhäusern und kleinen Gewerbebetrieben. Der Status sagt, was heute verfügbar ist.

Praxisbeispiel 1 · Paket EW-WB

Wallbox am Abend – oder optimiert laden

verfügbar

Ohne Energy Manager

Sie kommen gegen 17 Uhr nach Hause, stecken das Auto an – und die Wallbox lädt sofort mit 11 oder 22 kW. Bei dynamischen Tarifen fällt das häufig in die teuerste Zeit des Tages.

Mit dem Energy Manager

  • Der Ladestrom wird zunächst auf den verfügbaren PV-Überschuss begrenzt.
  • Reicht der Überschuss nicht, wird die Ladeleistung je nach Modus geregelt reduziert oder pausiert.
  • In günstigen Nachtfenstern wird weitergeladen, bis die gewünschte Energiemenge erreicht ist.

Ergebnis

Geringere durchschnittliche Ladekosten pro Kilowattstunde, weniger Lastspitzen, höherer Eigenverbrauch.

Praxisbeispiel 2

60-%-Begrenzung der PV-Leistung mit Batteriepuffer

verfügbar

Ohne Energy Manager

Ist die Einspeisung Ihrer Anlage auf 60 % begrenzt, geht ohne Strategie zur Mittagsspitze Erzeugung verloren – der Wechselrichter regelt ab.

Mit dem Energy Manager

  • Das System überwacht den Zustand der Begrenzung und die erwartete Erzeugung.
  • Die Batterie wird nicht zu früh vollgeladen, wenn später ein stärkeres Erzeugungsfenster erwartet wird.
  • Bewusst freigehaltene Speicherkapazität nimmt die Mittagsspitze auf, statt sie abzuregeln.

Ergebnis

Weniger Abregelverluste, bessere Tagesnutzung der PV-Erzeugung.

Praxisbeispiel 3 · Paket EW-WP

Wärmepumpe als thermischer Speicher

verfügbar

Ohne Energy Manager

Die Wärmepumpe läuft, wann ihr Regler es vorgibt – oft außerhalb der Erzeugungsfenster, morgens und abends aus dem Netz.

Mit dem Energy Manager

  • In PV-Zeiten wird die Wärmepumpe gezielt höher geführt – innerhalb der definierten Komfort- und Schutzgrenzen.
  • Gebäude und Speicher nehmen die Wärme tagsüber auf, wenn der Strom vom eigenen Dach kommt.

Ergebnis

Thermische Energie wird tagsüber aufgebaut, teurer Netzbezug in den Randzeiten sinkt.

Praxisbeispiel 4 · Paket EW-SG

§ 14a-Signal aktiv

verfügbar

Ohne Energy Manager

Liegt ein Drosselsignal des Netzbetreibers an, ist der Netzbezug Ihrer steuerbaren Geräte begrenzt. Eine einfache Lösung reserviert das Budget pauschal für ein Gerät – die anderen gehen leer aus.

Mit dem Energy Manager

  • Der Energy Manager verteilt das verfügbare Budget priorisiert auf die relevanten Verbraucher.
  • Die aktuelle PV-Erzeugung wird als Ausgleich genutzt.
  • Normale Haushaltsverbraucher wie Herd, Licht oder Waschmaschine sind von § 14a ohnehin nicht betroffen.

Ergebnis

Regelkonformer Betrieb mit möglichst geringer Komfort- und Kostenauswirkung.

Praxisbeispiel 5

Pool-Technik im sequenzierten Betrieb

verfügbar

Ohne Energy Manager

Filterpumpe, Poolwärmepumpe und Zusatzlasten laufen in starren Zeitblöcken – unabhängig davon, ob gerade Solarstrom zur Verfügung steht.

Mit dem Energy Manager

  • Start- und Stopp-Reihenfolgen, Hysterese und Sicherheitsstopps werden koordiniert: Pumpe zuerst, Sekundärlasten verzögert, geordnetes Abschalten.
  • Die Lasten laufen bedarfs- und überschussgeführt statt nach Uhrzeit.

Ergebnis

Weniger Verbrauch und weniger Betriebsstress für die Pooltechnik.

Praxisbeispiel 6 · Paket EW-EH

E-Heizstab entlastet die Wärmepumpe

verfügbar

Ohne Energy Manager

Bei Hochtemperatur-Anforderungen – etwa einem Warmwasser-Boost – muss die Wärmepumpe jede Temperaturspitze allein abdecken.

Mit dem Energy Manager

  • Ein steuerbarer Heizstab wird gezielt in Erzeugungsfenstern oder günstigen Tarifzeiten aktiviert.
  • Die Wärmepumpe läuft in einem stabileren Betriebsbereich, statt jede Spitze zu fahren.
  • Der Wärmebedarf wird nach verfügbarer Leistung und Priorität auf mehrere Verbraucher verteilt.

Ergebnis

Günstige oder selbst erzeugte Energie deckt die thermischen Spitzen – bei geringerem Betriebsstress der Wärmepumpe.

Praxisbeispiel 7

Ältere Wechselrichter werden Teil des Systems

verfügbar

Ohne Energy Manager

Viele ältere Wechselrichter liefern weder Messwerte noch Steuermöglichkeiten – die Anlage bleibt eine Blackbox.

Mit dem Energy Manager

  • Ein externer Zähler macht Erzeugung sowie Netzbezug und -einspeisung transparent.
  • Kombiniert mit einer steuerbaren Batterie entsteht ein überschussgeführtes Gesamtsystem.
  • Die Bestandsanlage lässt sich schrittweise modernisieren, ohne die PV-Hardware zu ersetzen.

Ergebnis

Ein praxisnaher Weg vom Bestandsgerät zum smarten Energiesystem – mit höherem Eigenverbrauch und besserer Kostenkontrolle.

Praxisbeispiel 8 · Paket EW-NS

Nachtspeicheröfen in Erzeugungszeiten vorladen

geplant

Ohne Energy Manager

Nachtspeicheröfen laden nachts aus dem Netz – auch wenn tags zuvor Solarstrom ungenutzt eingespeist wurde.

Mit dem Energy Manager

  • Freigabesignale werden an Überschussfenstern ausgerichtet statt an der Nacht.
  • An sonnigen Tagen sinkt die nächtliche Netzabhängigkeit.
  • Der Betrieb bleibt innerhalb der technischen Grenzen des Heizsystems.

Ergebnis

Mehr Eigenverbrauch am Tag, weniger teurer Netzbezug in der Nacht.

Beispiele mit dem Status „geplant" beschreiben Funktionen, die in Entwicklung sind und heute noch nicht ausgeliefert werden.

Welches Beispiel passt zu Ihnen?

Erzählen Sie uns von Ihrer Anlage – wir zeigen Ihnen, was der Energy Manager daraus macht.